Eiszeit

 

Freitag, 14. Dezember 2012 – Heimspiel gegen die Fohlen aus Mönchengladbach

 

Ein mehr als überfüllter 50 Mann-Bus macht sich am Nachmittag auf den Weg nach Minga. Zu diesem Zeitpunkt hat noch kein Insasse gewusst wird spektakulär der Tag/die Nacht enden würde.

 

Die Hinfahrt verlief völlig normal ohne große Ereignisse. Jedoch war die allg. Grundstimmung während der Fahrt an diesem Tag etwas komisch. Einfach seltsam.

 

In der Landeshauptstadt angekommen, trank man noch gemütlich ein Kaltgetränk am Bus. Eher man am Streetworkbus vorbeischaute um weitere Freunde und Bekannte zu begrüßen.

 

Anschließend ging es ins Stadion und ab in die Südkurve. Die Spiel verlief ungefähr so: Alle gegen ter Stegen! Er hielt einfach alles. Somit kam am Ende ein 1:1 heraus. Abgehakt!

 

Die Stimmung war heute erwähnenswert gut. Mit Leidenschaft und Spaß, so muss das immer sein Leute!

 

Auf dieses lächerliche Lasershow-Dingsbums-Zeug brauch ich nicht eingehen. Spart Euch das Geld lieber. Denn ansonsten wird sich ja auch beschwert wenn der große FC Bayern einmal EUR 10.000 Strafe wegen dem verhalten seiner Problemfans zahlen muss.

 

Noch im Block gab es dann nachdem Spiel die ersten erhitzten Gemüter in unseren Reihen. Den Grund wissen die Leute selbst und geht die Öffentlichkeit nichts an.

 

Zurück zum Bus und Richtung Heimat.

 

Leider sollte sich die Stimmung im Bus leider nicht mehr bessern. Es wurden zwar einige Lieder gesungen, aber alles in allem überwog heute das Negative. Am Ende erklärten zwei unserer Jungs letztendlich Ihren Austritt aus der Rot Weissen Generation.

 

Tja auch solche Tage gibt’s, an dem nicht alles Eitel Sonnenschein ist. Daher sollte so was auch an dieser Stelle einmal erwähnt werden. Es ist schade, gehört aber halt auch zum Gruppenleben dazu.

 

Egal, nun zur Thematik Eiszeit. Je Näher wir der Heimat kamen, umso schlimmer wurde das Wetter. Eisregen! Wer es nicht miterlebt hat, wird es nicht glauben. Diesen Eisregen bekamen aber die meisten Leute im Bus (zumindest ich) erstmal nicht mit.

 

Nach einer Ansage des Busfahrers, dass er nicht versprechen kann, dass die Kirchenlamitzer nach Haus kommen, große Diskussionen.

 

Als man dann am Bahnhof aus dem Bus steigen wollte, wusste man warum. Eine Eisschicht hat alles unter sich begraben. Es war so glatt, glatter als im Eisstadion.

 

Der Mob stieg aus dem Bus aus und flupp lag der erste da, flupp lag der zweite und so weiter. Es war der pure Wahnsinn.

 

Inzwischen war es verständlich, dass der Bus nicht weiterfahren konnte. Es war ca. 2 Uhr Nachts.

 

Die Rawertzer Jungs und Mädels machten sich dann zu Fuß auf dem Heimweg. Selbst das war kaum zu meistern. Ein Teil Irrer lief sogar nach Brand. J

 

Die Kirchenlamitzer Sektion, ungefähr also 15 Leute oder so, stand nun vor folgendem Problem:

 

Nachts 2 Uhr, Eisregen, Arschkalt, Bahnhof geschlossen, nächster Zug fährt erst um 6:30 Uhr.

 

Ein Kasten Bier war zum Glück noch da. Verdurschten musste also keiner. Ich denke es war Speeeck, der den Kasten dann über die spiegelglatte Straßen tragen wollte. Und flupp, schon flog Speeeck durch die Lüfte, Kasten in den Händen und knallte auf den Asphalt. Schock, dass sah böse aus.

 

Also alle hingerutscht, alles klar? Ist dem Bier was passiert? Das Bier wurde verarztet und Speeeck wurde ausgelacht. Eine geniale Nummer. J

 

Man verbrachte also die Zeit in der Kälte. Irgendwann (wie weiß ich nicht mehr) erlangten wir Zutritt zum … aus Datenschutzrechtlich gründen wird das nicht genannt.

 

Wir sollten uns leise und unauffällig aufführen. Tja, Dommes und Bambus sagten zwar keinen Ton aber schnarchten dafür dass die Wände wackeln.

 

Bernd ging dann kurz nach raus um zu schauen, ob es immer noch „Eis“ regnet. Plötzlich wurde die Nachtruhe durch ein seltsames röhren unterbrochen. Speeeck stand da und wurchte wie der Teufel. Röhr, Röhr, bis auf etwas Spucke kam aber nichts aus ihm heraus. So etwas habe ich noch nie gehört. Er hatte wohl was Falsches gegessen! Hahahaha

 

Die Nacht verging. Es war 6 Uhr morgens und der Bahnhof öffnete seine Pforten.

 

Man gönnte sich einen Kaffee und wartete auf den Zug, der lt. Fahrbahn im Aushang um 6:30 Uhr abfahren sollte.

 

Auf der elektronischen Anzeige stand jedoch 6:38 Uhr. Dazu später mehr.

 

Ohne die Leute durchzuzählen und zu schauen ob alle da sind, ging also zum Gleis. Der Zug war schon da und man stieg ein. Auf die Uhr hat keiner genau geschaut.

 

Plötzlich fuhr der Zug los. Auf die Uhr geschaut und es war 6:30 Uhr. Häh? Auf der elektr. Anzeige stand doch 6:38 Uhr? Egal… endlich geht’s nach Hause!

 

Doch wo ist da Andi, wo ist da Dommes, wo ist da Speeeck???

 

Auf jeden Fall nicht im Zug. Decker nimmt das Handy, kurzer Anruf und tatsächlich, die Jungs haben den Zug verpasst. Ich schmeiß mich weg.

 

Um die Geschichte nun etwas abzukürzen …

 

Wie steigen in Niederlamitz aus und flupp liegt Bambus auf dem Boden. Es ist 7 Uhr und immer noch glatt wie Sau. Also beschließen wir nach Kirchenlamitz zu laufen. Flupp liegt Bernd auf den Brettern.

 

Unterwegs ist dann noch ein LKW in den Graben gerutscht.

 

Andi, Dommes, Speeeck verbrachten die Zeit dann noch in Hof. Ja, Hof. Sie stiegen in einen Zug ein, der nicht in den Dörfern hält, sondern nach Hof fährt.

 

In Hof stiegen sie dann auch nicht in den Zug ein der eigentlich in Niederlamitz gehalten hätte.

 

Aber irgendwie sind sie dann auch irgendwann mal zuhause angekommen.

 

Auf ein neues … Minga !!!

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NOVEMBER:

26.11. 4. Fanclubfahrt Heimspiel gegen Leverkusen

 

27.11. Besuch von Uli Höness in der Fichtelgebirgshalle Wunsiedel

 

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5.12. Nikolausmarkt Röthenbach mit eigenen RoWeGe Stand

 

FEBRUAR:

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